
Die Binge-Stadt Geyer.
Unsere Heimatstadt mit 3.944 Einwohnern (Stand: 6/2008), liegt im Tal des Geyersbaches. Geyer ist fast vollständig vom Wald umgeben. Zum Gemeindegebiet gehört auch der Geyersche Wald, als größter Kommunalwald im mittleren Erzgebirge mit 1.300 Hektar Fläche. Höchster Punkt des Ortes ist das Geyersche Hochplateau am Fernsehturm Geyer mit ca. 744 m ü. NN.
hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh
Geschichte
Geyer wurde 1381 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits Jahrzehnte zuvor war mit dem Bergbau begonnen worden. 1407 erhielt der Ort das kleine Marktrecht und 60 Jahre später wurde der Ort bereits als Stadt erwähnt. 1537 kam es zur Einführung der Reformation. 1564 begann außerhalb des Ortes, in der Nähe des heutigen Greifenbachstauweihers, die Produktion von Arsenik. Auf dem Gelände befindet sich heute die Jugendherberge Hormersdorf.
Hieronymus Lotter ließ sich 1566 auf dem Lehnhof am Geyersberg nieder. 1704 und 1803 ereigneten sich die Bingenstürze die den durch den Bergbau unterhöhlten Untergrund zum Einsturz brachten. 1809 kam der walisische Industrielle Evan Evans nach Geyer und errichtete ein Spinnereigebäude. 1865 wurde die Städtische Feuerwehr gegründet. 1887 wurde eine Dynamitfabrik errichtet. Die erste Hochdruckwasserleitung wurde 1894 in Betrieb genommen und 1897 wurde erstmals der Ort mit Elektrizität versorgt. Mit dem Greifenbachviadukt wurde die größte Schmalspurbahnbrücke Deutschlands in Betrieb genommen.
Kultur uns Sehenswürdigkeiten
Bahnhofsgelände
Auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände erinnert die Dampflok der Sächsischen Baureihe IV K 99 1534-9 an die Geschichte des Thumer Netzes. Am ehemaligen Lokschuppen steht sie auf einem kurzen Gleisstück zusammen mit ein paar Wagen. Im Lokschuppen gibt es eine Ausstellung zur Schmalspurbahn zu besichtigen.
Turmmuseum

Der Wachturm in Geyer.
Vor der St. Laurentiuskirche, etwas erhöht und daher das Stadtbild deutlich prägend, steht der 42 Meter hohe Wachtturm. 1395 als Wehrturm errichtet, bot er als Fluchtburg den Einwohnern einst Schutz in Kriegszeiten. In den Jahren 1561–1564 bekam der Turm seinen achteckigen Aufbau. Dort erhielten die Kirchenglocken ihren Platz und eine Türmerfamilie fand Wohnraum. Auf Initiative von Geyerschen Bürgern entstand 1952 in diesem historischen Gebäude eines der schönsten und höchsten Turmmuseen Deutschlands. In sieben Etagen können nahezu 1000 Sachzeugen der Berg- und Stadtgeschichte besichtigt werden.
Freizeitbad Greifensteine

Badespaß im Freizeitbad Greifensteine.
Unter tropischen Palmen kann man ein einmaliges Wellenbecken mit seinen Grotten und Sprudelbereichen erleben. Der 80 Meter lange Wildwasserkanal mit Stromschnellen, Strudel und dem Wasserkarussell garantieren eine aufregende Rutschpartie! Das Kinderbadeland lädt alle kleinen Badegäste zum Planschen, Rutschen, Toben und natürlich auch zum Spielen ein.Inmitten von Action & Trubel bieten wir aber auch Orte der Entspannung für Körper und Geist. Im Wellnessbereich befindet sich unsere großzügige Saunalandschaft mit Rasulbad und Entspannungsbecken.Besuchen Sie hier die schweißtreibenden Aufgüsse zu jeder halben und vollen Stunde und unsere Spezialaufgüsse.
Naturdenkmäler

Die Binge ist das Wahrzeichen der Stadt.
Naturdenkmäler in Geyer und Umgebung sind die Binge, ein alter Bergsturz, der Greifenbachstauweiher und die Greifensteine.
Weitere Informationen unter: www.stadt-geyer.de
